logo

1995

Die „Bat- Boys Bad Abbach“ -  eine Inline- Hockey- Hobbymannschaft formiert sich unter Führung von Uwe Riedel, Sauer Dietmar. Diese Mannschaft bildet eine notwendige Basis zur späteren Gründung der vereinsmäßig organisierten Truppe.

1997

Gründungsjahr:  die Gründungsmitglieder aus anfänglicher Spielerschaar organisierten sich unter dem Vereinsfahne des Freien TuS Regensburg e.V. in Verbindung mit der Öffnung einer neuen Abteilung „ Inlinehockey“. Damit entstand die erste Abteilung dieser Art in und Regensburg bzw. Landkreis. Der Spielbetrieb beschränkte sich auf lokale Spielbegegnungen befreundeter Hockeymannschaften, bei denen man sich auf Hobbyniveau verglich. Bereits im Gründungsjahr verzeichnete der Verein im Bezug auf die neue Abteilung regen Zuwachs. Trainingsort waren die Stockbahnen an der Schillerwiese/ und in den Sommermonaten das Eisstadion an der Nibelungenbrücke.

1998

Der rege Trainingsbetrieb aus den Anfängen zahlte sich aus, denn in diesem Jahr nahm sich die mittlerweile leistungsstarke Truppe den Vergleich in der Liga vor. „Die Phantoms“ wurden geboren und sorgten bereits im 1 Jahr des Liga- Spielbetriebs im Verband der ISHD bzw. BRIV für einen beachtlichen 4. Tabellenplatz in der Bayernliga. Die Phantoms waren damit die erste Mannschaft Regensburgs, die sich diesem Ligenvergleich stellte.

1999

Erfahrungen aus den anfänglichen Jahren wurden genutzt und der Trainingsbetrieb intensiver. Bereits nach einem Jahr in der Bayernliga pausierten die Phantoms jedoch vom leistungsorientierten Sport, da für viele junge Begeisterte der Einstieg in das Berufs-/ Studienleben anstand und die Traningszeiten bzw. der Besuch dieser deutlich ausgedünnt wurde. Beruf/ Studium und Schule geht natürlich vor.

2000

Der Zuwachs an Spielern, das nötige Potential und der Wille sich leistungsorientiert vergleichen zu wollen, sorgte in diesem Jahr für den erneuten Eintritt in die Liga. Am Ende der Saison belegten die Phantoms den 4. Tabellenplatz in der Bayernliga. Außerdem  wurde die Donauarena in Regensburg eröffnet und daher wechselten die Phantoms auch den Trainingsplatz in das neue Stadion. Ab sofort kamen höhere finanzielle Belastungen auf die Spieler zu, da die mit dem neuen Spielort in Verbindung stehende Platz- Miete deutlich höher anzusetzen war (bzw. ist) als an alter Trainingsstätte.  Vorteil: Wetterunabhängiger Trainings- und Spielbetrieb, saubere Kabinen, ordentliche Sanitäranlagen, optimale Spielfläche.

Fortan trainierten die Phantoms auch im Winter 14- tägig, 2 Stunden auf dem neuen regensburger Eis. Das taten sie zwar zuvor auch schon allerdings organisiert vom befreundeten Club der EC Lokomotive Roding. (Danke Kling Hans!) „Just for Fun“, um über den Winter einigermaßen fit zu bleiben. Das Hobby steht hier für alle im Vordergrund.

2001

Die Hohen finanz. Auflagen des Verbandes, als auch die erhöhte Mietpreisbelastung für die Trainings und Spielzeiten in der Donauarena zwangen die Abteilung erneut, den Ligenbetrieb einzustellen. Nichtsdestotrotz verschrieben unsere Kufencracks sich regionalen Turnieren und stellten so einen Spielbetrieb abseits der Liga sicher. Das Team konnte hier durch die Turnierreisen zusammenwachsen und der Zusammenhalt verfestigte sich. Außerdem lernten die Spieler viele Kollegen kennen und an sich ständig verändernden Bedingungen anzupassen bzw. mit diesen zurechtzukommen.

2002

Die Euphorie aus den Vorjahren lies deutlich nach und eine starke Mitgliederabwanderung machte sich bemerkbar. Die Mannschaft reduzierte sich auf den „harten Kern“ und trainierte nur sehr dürftig – bei relativ hohen Fixkosten.

2003

Die zahlenmäßige Mitgliederreduzierung hielt auch in diesem Jahr weiter an, dennoch konnten wir dank unserer Reserven und einigen Vereinsgönnern unseren Trainingsbetrieb aufrecht erhalten. Besonders hervor tat sich die Mannschaft bei der Organsisation eines Streethockey- Courts bei der Veranstaltung des „Regensburger Stadtmarathons“. In Zusammenarbeit mit SIEMENS VDO (Danke Fr. Mandl!) konnten sich hier Jung und Alt am Hockey versuchen. Auch bekannte Spieler aus dem Eishockey besuchten dieses Feld (bspw. Martin Ancicka) und stellten sich der Hobby- Meute. Kleinere Spiele wurden dort organisiert und begeisterten das „Marathon- Publikum“.

2004

Die Durststrecke aus  den Vorjahren hinsichtlich der stagnierenden Mitgliederzahlen scheint vorerst vorbei zu sein. Die Rollhockey- Abteilung des ESV 1927 Regensburg e.V. erlag wohl dem Mitgliederschwund, sodass sich eine Fusion anbat. Mit diesem Zusammenschluss organisierte der Freie TuS Regensburg e.V. in seiner Inlinehockey- Abteilung nun sogar 2 Mannschaften. Eine leistungsorientierte, welche sich nun im Aufbau befand und eine Hobby- Truppe, welche maßgeblich aus weniger ambitionierten Spielern besteht. Die 1. Mannschaft trug sich im Ligenspielbetrieb ein. Die Landesliga (BRIV) wurde bestritten und mit dem 1 Tabellenplatz abgeschlossen. Der Aufstieg in die 2te Bundesliga (ISHD) ist jedoch aufgrund fehlenden finanziellen Rückhalts aus Hauptverein, Sponsoren und Gönnern nicht realistisch und zu risikoreich erschienen. Die Mannschafft sagte den Aufstieg aufgrund finanzieller Defizite ab.

Im gleichen Jahr organisierten Spieler der Inlinehockey- Abteilung des freien TuS Regensburg e.V. (federführend Daniel Wiener) ein Inlinehockey – Benefiz- Spiel. Dabei spielte  eine regensburger Spielerauswahl gegen die britische Inlinehockey- Nationalmannschaft zugunsten der Stiftung Kinderuniversitätsklinik für Ostbayern (KUNO) mit großem Erfolg und Zuspruch.

2005

Nahmen verschiedene Mannschaftskonstellationen aus beiden Teams an diversen Turnieren in und um Regensburg teil. Wir meldeten keine Mannschaft dem Ligenspielbetrieb.

2006

Wie auch 2005 beschränkten wir uns auf die Turnierteilnahmen. Gerade in diesem Jahr nahmen wir zum ersten Mal am sog. Summer- Jam teil. Der Summer Jam ist ein vom örtlichen Eishockey- Verein (EVR) organisiertes Inlinehockey- Turnier welches als größtes und bestes der Region gilt. Wir belegten auf Anhieb den 3. Tabellenplatz.

2007

Unser 10 jähriges Gründungsfest stand an. Im Rahmen einer entsprechenden Feier organisierten wir an den Stockbahnen der Schillerwiese nicht fern unseres Vereinsheimes das !1. Unda da Brugg- Turnier“, zu dem wir befreundete Teams einluden, welche uns auch schon ein paar Jahre begleiteten. Außerdem hat unser Team in einem fulminanten Finale gegen den Titelfavoriten Team Peaches den sog. Summer Jam gewonnen.

2008

Durch den großen Anklang aus dem Vorjahr, führten wir den Wanderpokal zum „Unda da Brugg- Turnier“ ein, und richteten den Wettbewerb zum 2ten Mal aus. Die Mitgliederzahlen reduzieren sich ein wenig sodass wir die einstige Trennung zwischen Hobby- und wettbewerbsorientierter Mannschaft aufgehoben haben.

2009

Ein klares Ziel wird formuliert. Mitgliederzuwachs und Unabhängigkeit! Dazu arbeiten die Führungskräfte der Abteilung ein Konzept aus, welches sowohl die Planung und den Bau einer „hauseigenen Hockeyanlage“ auf den Stockbahnen der Schillerwiese umfasst, als auch das Standbein Finanzierung zu 2/3 umfasst (1 Drittel Investition durch Spieler, 1 Drittel Investition durch Sponsoren, 1 Drittel Unterstützung durch den Hauptverein). Vermietkonzepte, auch für anliegende Schulen welche diese Multisportfläche günstig nutzen könnten sowie ein Veranstaltungskonzept umfassend stockturniere etc. und auch die Eisbereitung im Winter ( Pondhockey) rundeten das Konzept ab und ließen mittel- bis langfristig weitere Einkommensquellen bereits erahnen. Zudem errechnete man im Amortisationsbereich von nur 10 Jahren bei 30% Auslastung auch das Einsparpotential ggü. der Ausgaben zum Stand „heute“. Das Konzept wurde dem Vereinspräsidium vorgestellt, welcher zusätzliche Unterstützung in Sachen Sponsoring und Beantragung von öffentl. Fördergeldern zusagt. Entsprechende Institutionen der Stadt werden in unsere Pläne eingeweiht. Erste Sponsoren sagen Ihre Unterstützung zu, der BSV ist überzeugt, die Spieler der Mannschaft legen Ihre priv. Investitionen parat. Eine Entscheidung über das „GO!“ wird seitens des TuS- Präsidiums laufend vertagt, da eine Genehmigung öffentlicher Gelder für das Projekt unbedingt notwendig scheint und abgewartet werden möchte.

Die Gerüchteküche brodelt; In diesem Jahr kam es jedoch zu keinem Ergebnis. Das verärgert viele  Mitglieder.

Der Spielbetrieb erstreckt sich lediglich auf einen regelmäßigen Trainingsbetrieb.

2010

Die Abteilungsführung ist nicht müde das einstige Konzept immer wieder zu überarbeiten und dem neuen Präsidium vorzustellen. Auch im Hinblick auf die anstehende 100- Jahr Feier des Freien TuS Regensburg e.V. im kommenden Jahr hofft man abteilungsintern zu diesem Anlass auch öffentlich auf unser Interesse Aufmerksam machen zu können. Die Abteilung bringt sich vereinsintern in die Organisation der Feier ein und organisiert federführend die gesamte musikalische Gestaltung des Festes mitsamt Künstlerkoordination und Ton-/ Licht- EQ.

Der Spielbetrieb erstreckt sich lediglich auf einen regelmäßigen Trainingsbetrieb. Die Truppe wächst, auch geködert durch Realisierungsgerüchte zum Investitionsvorhaben.

2011

Vom 22 – 24. Juli 2011findet das 100 Jährige Jubiläum des Vereins statt, was gebührend gefeiert wird. Manche behaupten es sei eines der schönsten Feste gewesen, welche der Stadtwesten je gesehen hat. Die Konzeption zur Hauseigenen Hockeyfläche wird weiter auf die lange Bank geschoben und trotz mehrfacher Ankündigung wird es versäumt das Thema stadtpolitisch rechtzeitig einzubringen. Erneut werden wir vertröstet und bei den Abteilungsmitgliedern macht sich Unzufriedenheit bereit, da deren bisherige Arbeit keinen Wirkungstreffer erzielen kann.

2012

Die Phantoms entscheiden sich zum Ende der Eissaison dafür den bisherigen Heimatverein Freien TuS Regensburg zu verlassen uns ich dem SV Donaustauf bzw. vielmehr den Donau Crocodiles Anzuschließen. Bereits 2011 führte man sinnvolle Gespräche über eine Fusion, da die Crocodiles mit entsprechenden Ambitionen auch an einer „Unabhängigen Lösung für den Spielbetrieb“ arbeiteten.

2013

Die Phantoms organisierten sich in diesem Jahr unter den Donau Crocodiles aus Donaustauf. Dieser Zusammenschluss schien perfekt. Die Phantoms konnten den neuen Verein mit Ihren Konzepterfahrungen aus den Vorjahren unterstützen, baten sich an die organisatorischen Aufgaben rund um die Ligamannschaften zu ergänzen uns sorgten zudem für ein Zeichen in der Hockeyszene in und um Regensburg. Die Spieler mit Ambitionen zum leistungsorientierten Hockey sollten die Möglichkeit haben mit den Crocodiles in der Regionalliga wettzueifern, die Phantoms könnten aus dem Hobby- Bereich heraus zum einen für Nachwuchs sorgen andererseits auch die Lücke nach dem Leistungs- Hockey schließen.

Selbstverständlich baten die Phantoms auch Ihre Hilfe bei den Umbauarbeiten der ehem. Tennishalle in Donaustauf an, welche eben jenige Spielstätte sein sollte.

Leider hielt die bereits vollzogene Fusion nicht lange, da man sich plötzlich vor anderen Tatsachen als abgemacht wiederfand. Mitgliedsbeiträge sollten angehoben werden, bspw. die Dusche nach dem Training extra kosten, und die einst vereinbarten Trainingszeiten wurden kurzer Hand an andere Mannschaften vergeben, darüber hinaus konnte man sich hinsichtlich eingebrachter Hilfe bei Bandenbau, Malerarbeiten, Schuttabtransport, Netzbefestigung etc. bei den Crocodiles an entschiedener Stelle nicht mehr erinnern. Letzten Endes machte die Jahresrechnung bei den Crocodiles unterm Strich plötzlich mehr aus als der (teurere) Betrieb in der Donauarena.

Das sorgte für erneuten Ärger und Unstimmigkeit.

Die Phantoms ließen sich aber das auch nicht zwingend so gefallen und wanderten quasi geschlossen wieder aus Donaustauf ab.

Nun organisierte man sich wieder selbst (vorerst).

2014

Besinnte man sich der Vergangenheit und fokussierte wieder den Trainingsbetrieb Sommer wie Winter in der Donauarena.  Mit der Wintersaison brach eine neue Ära für „Die Phantoms“ an, da sie sich dem EHC Regensburg anschlossen. Hier hegt man seit längerem den Gedanken sich zu vergrößern um ein breiteres Hockey- Angebot bieten zu können. Für den Leistungsorientierten Männersport war der EHC bereits in der Vergangenheit bekannt, jedoch gibt es auch hier Kapitel die man gerne aufschlagen möchte und weiterentwickeln würde. "Die Phantoms" haben in der 2. Mannschaft des EHC eine Neue Heimat gefunden. Für beide Seiten war es eine win win Situation.

Der EHC konnte sein Angebot im Verein wieder erweitern und "Die Phantoms" sich auf die Organisation des EHC verlassen. Mittlerweile hat sich der Verein EHC Regensburg mit allen drei Mannschaften sehr gut aufgestellt, die Nachfrage nach unserem sportlichen und sozialem Angebot gibt allen Verantwortlichen recht und bestätigt das.

Geschichte EHC Regensburg