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Geglückte Revanche

Bericht kopiert aus dem Bayernhockey-Forum, klasse geschrieben!!!! Dem ist aus Regensburger Sicht nichts hinzuzufügen.

Am Samstagabend gastierte unsere 1b Mannschaft in Regensburg bei den EHC Spiders und kassierte eine 2-11(1-5-1-4,0-2) Niederlage. Bei einem Blick auf die Aufstellungen war aber schon vor Spielbeginn klar, dass es in der Regensburger Nebenhalle nicht leicht werden würde. Die Spiders stellten 14 Feldspieler, darunter mit Artmeier, Klinzner, Adlhoch einige Hochkaräter in dieser Liga. Höchstadts Coach Sebastian Grau konnte nur auf 10 Feldspieler bauen, da die Landesligaspieler komplett fehlten, ebenso die Pegnitzfraktion, bei der Sebastian Wittmann in den EVP-Landesligakader rückte. Mit Dorsch und Reinmann fehlten weitere Stammkräfte, aber dafür gab Sebastian Sellerer das langersehnte und ereignisreiche Debut für die 1b.

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10 : 4 Pflichtsieg!!!!

Mit dem erwartetem  Pflichtsieg beim Tabellenletzten in Kulmbach behauptet der EHC Regensburg über die Weihnachtszeit die Tabellenführung in der BZL Nord. Schon früh war klar, in welche Richtung das Spiel in Kulmbach gehen würde. Nur 20 Sekunden dauerte es bis zum 0 : 1 für die Spiders. Bei teils unwirtlichen äußeren Bedingungen die das gewohnte Paßspiel der Gäste meist schon im Keim erstickten, tat man sich doch unerwartet schwer den Abwehrriegel zu durchbrechen. Zwar wechselte man mit einer komfortablen 5 : 1 Führung erstmals die Seiten, jedoch verkürzte der Gastgeber bald auf 2 : 5. Wieder einmal ließ man unzählige Hochkaräter aufreizend fahrlässig ungenutzt, kam letztlich gegen harmlose Kulmbacher aber nie wirklich in Bedrängnis. Großes Lob verdiente sich das Schiedsrichtergespann, das die stets faire Partie unauffällig und mit dem für unsere Sportart erforderlichen Fingerspitzengefühl leiteten.

Remis in Würzburg

Mit einem letzlich gerechten Unentschieden im Gepäck traten die Spiders die Heimreise an. Nach 60 teils turbulenten Minuten am Rande der Stadtmauer hätten beide Mannschaften als Sieger das Eis verlassen können, so hatten die Gastgeber in der ersten Hälfte des Spieles ein Übergewicht dem der Tabellenführer mit einer allzu sorglosen Spielweise Vorschub leistete. Allerdings besann man sich im weiteren Verlauf auf die Aufgaben in der Defensive und konnte sich so aus einer dann sicheren Abwehr eine Vielzahl an teils hochkarätigen Möglichkeiten erspielen. Diese wurden jedoch sehr fahrlässig vergeben oder wurden Beute des gut haltenden Torhüters der Würzburger. Aber es war wie es in solchen Spielen immer ist, vorne macht man die Kisten nicht rein, hinten bekommt man die Tore. So lag der Gastgeber nach vier gespielten Minuten im Schlußabschnitt mit 6 : 3 in Front und sah als der sichere Sieger aus. Mit einer beeindruckenden geschlossenen Mannschaftsleistung konnte man sich Treffer um Treffer heranarbeiten und erzielte als ein Würzburger in der Kühlbox saß, mit einem zugunsten des Torhüters zusätzlichen Spielers auf dem Eis den 6 : 6 Ausgleich. Kurz vor Schluß ergaben sich noch zwei "hundertprozentige" Chancen die aber ungenutzt blieben. So musste man sich am Ende mit einer Punkteteilung zufrieden geben.

Hohe Hürde "Nigglweg"

Am Fuße der alten Stadtmauer wird den Spiders am Sonntag beim Gastspiel in Würzburg sicherlich alles abverlangt werden. Die Gastgeber sind nach der überraschenden Heimpleite gg. Amberg so gefährlich wie ein angeschlagener Boxer. Das Auswärtsspiel in Amberg konnte auch prompt erfolgreich gestaltet werden, wobei die seit Jahren bekannten Kacir und Thür das Spiel fast im Alleingang gewannen. Die Regensburger sollten also gewarnt sein und neben den schon erwähnten, den in Regensburg immer gern gesehenen Sebastian Ferstl nicht aus den Augen lassen. Personell kann man wieder nur auf ein Rumpfteam zurückgreifen. Spielbeginn in Würzburg ist um 18.30 Uhr.

Ungefährdeter Erfolg

Mit einem nie gefährdeten 15 : 4 (2:1;6:1;7:2) setzte sich der Tabellenführer gegen das Schlusslicht aus Kulmbach durch. Wie erwartet begann das Spiel mit einem Sturmlauf auf das Gästegehäuse, es fehlte jedoch wie bisher in fast jedem Spiel die letzte Konequenz vor dem gegnerischen Tor. Die Gäste formierten sich im Pulk vor dem eigenen Tor, kämpften wie die Löwen und nahmen so, mit ganz einfachen Mitteln, den Spiders den Raum, um sich erfolgreich durchzusetzen. So ist es nicht weiter verwunderlich das der Klassenprimus plötzlich mit 0 : 1 ins Hintertreffen geriet.  Derart gereizt besannen sich die Spinnen nun ihrer individuellen Klasse und drehten das Ergebnis bis zur Pause in eine 2 : 1 Führung. Ins zweite Drittel startete man wesentlich souveräner und konnte den Vorsprung standesgemäß ausbauen. Man verzichtete nun immer mehr auf die wenig erfolgreichen Einzelaktionen, ließ Puck und Gegner laufen und setzte so Akzente. Der letzte Abschnitt war ein Abklatsch des Mitteldrittels, man schraubte nun das Ergebnis in die erwartete Dimension. Vollste Anerkennung verdiente sich die Vertretung aus Kulmbach, eine 60minütige Abwehrschlacht mit viel Herzblut und eine stets faire Spielweise durchzustehen.

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